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Festgeld - Was ist das?
Festgelder werden auch als Termineinlagen beziehungsweise Termingeld bezeichnet. Grundsätzlich kann in zwei Varianten unterschieden werden: Festgelder und Kündigungsgelder.
Festgelder haben eine eindeutig definierte Laufzeit und sind somit also auch „festgesetzt“. Hierbei sind die Zinsen zumeist festgeschrieben. Die Laufzeit beträgt in der Regel mindestens dreißig Tage und kann bis zu einem Jahr betragen – mittlerweile treten auch vermehrt mehrjährige Angebote auf. Ebenso gilt es bei Festgeldverträgen eine Mindestanlagesumme zu beachten. Diese kann zwischen 200 und 5000 Euro liegen.
Unser Tipp: Wichtig hierbei ist zu beachten, ob vor Ablauf der definierten Laufzeit ausdrücklich gekündigt werden muss oder am Laufzeitende der Betrag automatisch zurücküberwiesen wird. Sonst kann es zu einer stillschweigenden Anlageverlängerung kommen.
Kündigungsgelder sind hingegen Einlagen, welche eine festgelegte Kündigungsfrist haben und nur innerhalb dieser Frist das Geld verfügbar machen. Der Zinssatz ist in diesem Falle variabel und richtet sich nach dem Marktzins.
Im Allgemeinen hingegen haben Termingelder im Privatwirtschaftlichen heutzutage nur noch eine geringe Bedeutung, gleichwohl diese Art von Geldeinlage für die Banken von äußerster Wichtigkeit ist, da diese Gelder zur Kreditvergabe genutzt werden können.
Die lange Anlagezeit kann sich für größere Anschaffungen lohnen. So kann man z.B. das Geld anlegen um sich in ein paar Jahren einen Immobilienkauf zu ermöglichen.