Begrifflichkeiten


im Bereich Tagesgeld gibt es eine gewisse Anzahl an Begrifflichkeiten, die im Zusammenhang stehen. Hier finden Sie nun einige davon erläutert.

Termingeld
Als Termingelder werden die, wie vorher bereits genannten, Festgelder bezeichnet. Sie werden unterschieden in Festgeld und Kündigungsgelder

Referenzkonto
brille-vertragDie Möglichkeiten eines Tagesgeldkontos sind im Vergleich zum Girokonto beschränkt. Dieses Konto ist schließlich zur Begleichung von regelmäßigen Transaktionen wie der Begleichung von Ausgaben nicht geeignet. Um über die Einlagen verfügen zu können, muss der Anleger vor der Eröffnung ein sogenanntes Referenzkonto angeben - dieses Konto dient dem Bezug (daher auch Bezugskonto). Dies ist darin begründet, dass die Tagesgeld anbietenden Banken Direktbanken sind, die über keinen Schalterverkehr verfügen. Der Anleger kann durch das Referenzkonto stets per Überweisung auf das Girokonto über die gewünschte Summe verfügen.

Einlagensicherungsfonds
Diese Fonds dienen der Sicherheit der Kundengelder im Falle der Bankinsolvenz. In Deutschland verfügen wir über ein umfangreiches Schutzsystem – das deutsche Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG) regelt dabei die Anforderungen, die zumindest von den Banken zur Einlagensicherung betrieben werden müssen. Darüber hinaus gibt es in Deutschland verschiedene Instanzen, die im Falle des Falles als Entschädigungseinrichtung aktiv werden. Hierbei handelt es sich um die EdB, EdW und die VÖB Entschädigungseinrichtung GmbH. Die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) ist für private Banken, die VÖB für öffentliche Banken zuständig. Für Wertpapierhandelsunternehmen ist es die Entschädigungseinrichtung für Wertpapierhandelsunternehmen (EdW).

Inflation

Der Begriff Inflation stammt aus der Volkswirtschaftslehre und wird als Indikator für den signifikanten Preisniveauanstieg infolge der Geldmengensteigerung eines Landes bezeichnet. Dabei wird das Austauschverhältnis von Geld zu anderen Gütern negativ verändert. Inflation ist auch gleichbedeutend mit einer Geldentwertung, da durch das negative Austauschverhältnis für Güter immer mehr bezahlt werden muss. Zur Messung der Inflation wird die sogenannte Inflationsrate genutzt – diese berechnet sich aus dem Verbraucherpreisindex (kalkuliert aus dem durchschnittlichen deutschen Warenkorb).